Google – Wer oder was ist das eigentlich?

Wer sich im Internet bewegt, kommt an dieser Suchmaschine nicht vorbei: Google. Vor allem in der westlichen Welt, in Nordamerika und Europa ist sie die beliebteste Suchmaschine, besitzt auf dem alten Kontinent und auch in Deutschland jeweils einen Marktanteil von 90% und ist die meistbesuchte Website der Welt. Überspitzt formuliert: Wer bei Google nicht gefunden wird, wird im Internet gar nicht gefunden. Damit ist es vor allem für eine SEO Agentur und jede andere Person, die Suchmaschinenoptimierung für die eigene Website betreiben will, wichtig zu wissen, wie Google funktioniert, und wie man diese Suchmaschine auch für seine eigenen Zwecke nutzen kann. Im Folgenden erfahren Sie alle wichtigen Details über diese Suchmaschine, was für Produkte noch zum Google-Kosmos gehören und wie man sie für die Suchmaschinenoptimierung nutzen kann.

 

Geschichte des Konzerns Google

Am 15. September 1997 wurde die Domain google.com von Larry Page und Sergey Brin, den Machern der Suchmaschine, registriert. Bis zur Marktführerschaft war es aber noch ein weiter Weg: Lange Zeit war Yahoo die am meisten besuchte Website in den USA. Erst Ende der Nuller Jahre konnte Google zu Yahoo aufschließen und sicherte sich in Puncto Nutzerzahlen und Werbeeinnahmen erstmals die Pole Position. In dieser Zeit begannen die Chefs Larry Page und Sergey Brin, zwischenzeitlich auch Eric Schmidt als CEO, sich ein Stück weit von der Suchmaschine zu emanzipieren und schafften dadurch, den Konzern sukzessive zu vergrößern, beispielsweise mit dem Kauf der Online-Video-Plattform Youtube im Jahr 2006. Heute ist Alphabet Inc (Umbenennung 2015, vorher Google Inc) ein global agierender, milliardenschwerer Konzern, der zwar nach wie vor auf seine Suchmaschine als Steckenpferd setzt, aber in fast jedem Segment der digitalen Welt aktiv ist.

 

Funktionen der Suchmaschine

Äußerlich wirkt die Website seit jeher recht schlicht: der Startbildschirm besteht aus einem weißen Hintergrund, dem Schriftzug von Google, der sich seit der Gründung diverse Male veränderte und sich an bestimmten Ereignissen von gesellschaftlicher Tragweite, wie dem WM-Finale anpasst und einer Suchmaske. Doch die Möglichkeiten der Suchmaschine sind durchaus variabel und haben sich seit der Erfindung häufig weiterentwickelt. So schlägt Google beim Eintippen von Wörtern in die Suchmaske bereits ergänzende Wörter vor (autocomplete), häufig auf Grundlage von beliebten Suchen, der eigenen Suchhistorie und des eigenen Standortes. Auch macht Google bei Tippfehlern und ungewöhnlichen Begriffen Verbesserungsvorschläge. Dank des Knowledge Graph bindet Google bei Suchergebnissen Grafiken und Google Maps ein (zum Beispiel bei der Suche Baumärkte Bielefeld). Auch werden simple Fragen („wie lang ist die chinesische Mauer“) beantwortet, indem häufig ein Zitat oben auf der Seite eingebettet wird. Viele weitere Funktionen lassen sich allein durch die Eingabe in die Suchmaske aufrufen:

  • Das Wetter der nächsten sieben Tage (Wetter + Name der Stadt)
  • Übersetzer (Translate + beliebiges Wort)
  • Kinopläne aller ortsansässigen Kinos mit Angabe der Filme, Uhrzeit und FSK-Freigabe (Kino + Name der Stadt)
  • Adressen-Suche (Bei Eingabe der Adresse – Aufruf der passenden Google-Map)
  • Taschenrechner (Google gibt Ergebnisse von Rechnungen aus, aber auch Graphen von eingegeben Funktionen und Umrechnungen von Einheiten)

Die meisten Suchanfragen werden per Text über die Suchmaske ausgeführt, da sie auf der Hauptseite erscheint. Es besteht allerdings auch die Möglichkeit, Suchanfragen für Bilder, Nachrichten, Maps, Videos, Shopping-Resultate, Bücher und Flüge zu stellen. Dazu können in einer Art Rückwärts-Suche Bilder hochgeladen und die Suche auch per Spracheingabe ausgeführt werden.

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Technik und Arbeitsweise der Suche bei Google

Um kaum ein anderes Geheimnis der modernen Welt wird mehr gemutmaßt als um die genaue Funktionsweise des Google-Algorithmus (die Formel von Coca-Cola vielleicht ausgenommen), von dem man lediglich weiß, dass er regelmäßig verändert wird. Den Algorithmus zu verstehen, zu wissen, nach welchen Kriterien die Suchergebnisse ausgegeben werden, ist im hohen Interesse von jedem, der Suchmaschinenoptimierung betreibt und Werbung schalten will.

Bei den Suchergebnissen stützt sich die Maschine auf die Hilfe von sogenannten Webcrawlern. Dies sind Computerprogramme, die Webseiten besuchen, analysieren und gefundene Links zu einer Liste von Domains hinzufügen, um möglichst viele URLs zu speichern und in den Suchergebnissen abbilden zu können. Wie die Ergebnisse genau sortiert werden, entscheidet vor allem ein Algorithmus, der sich auf ein Verfahren bezieht, welches den sogenannten Pagerank-Wert, also die Popularität einer Website errechnet. Auch nicht unwichtig ist das Auftreten des Suchbegriffs im Dokument, in Titeln, Überschriften und Fließtext. Insgesamt sollen laut Google über 200 Faktoren die Berechnung beeinflussen. Der Algorithmus befindet sich in einem stetigen Wandel, um auf gesellschaftliche Trends zu reagieren. Der 2013 eingeführte Algorithmus Hummingbird sollte die Verbindung zwischen den einzelnen Wörtern einer Suchanfrage bewerten, da Suchanfragen mit Smartphones zunehmend per Spracheingabe stattfinden. Der Trend geht außerdem heutzutage zur Personalisierung, auch bei Suchanfragen. So orientiert sich der Google-Algorithmus auch bei Suchergebnissen am Standort des Users, bisherigen Suchvorgängen und den daraufhin besuchten Seiten. Google berechnet auf Grundlage der Suchhistorie, ob es sich bei dem eingegebenen Wort Bank um die Sitzgelegenheit oder das Finanzinstitut handeln könnte.

 

Google – mehr als eine Suchmaschine

Dass sich das Mutterunternehmen Google Inc. 2015 in Alphabet Inc. umbenannt hat, hat durchaus seinen Sinn und seine Berechtigung: Für (fast) jeden Buchstaben bietet das Unternehmen mittlerweile einen Dienst an – von „A“ wie Analytics, AdWords und Android  über „P “ wie Plus und Patents bis „Y“ wie Youtube. Viele von ihnen hängen über ein Google-Konto miteinander zusammen, lassen sich so einfach nutzen und man kann schnell von einer Funktion zur nächsten springen. Fast schon obligatorisch ist mit Googlemail die Mailadresse, die von den meisten Usern genutzt werden dürften. Des Weiteren besteht der Zugang zu Youtube (Videoportal) und Google+ (Social Network). Während man mit Kalender und Kontakte einen Überblick über Termine und Adressen gewinnt, lassen sich mit Google-Applikationen Inhalte auch gut online verwalten, speichern (Drive) und Dokumente bearbeiten (Docs). Einige Alphabet-Dienste sind auch gute Instrumente um digitales Marketing und Suchmaschinenoptimierung zu betreiben. Hier eine kurze Übersicht über weitere Angebote des Unternehmens:

  • Analytics (Analysiert u.a. Nutzerzahlen von Websites)
  • Books (Online Bücher kaufen und lesen)
  • Boston Dynamics (Betreibt Forschung an Robotern)
  • Hangouts (Videochat-Dienst)
  • Nest (Hersteller von vernetzten Rauchmeldern und Thermostaten)
  • Ventures (Investiert in Startups und neue Ideen)

 

Möglichkeiten der Suchmaschinenoptimierung und des Marketings mithilfe von Google

Wie schaffe ich es in den Suchlisten von Google ganz nach oben? Diese Frage beschäftigt ganze Abteilungen, wenn nicht gar ganze Unternehmen, die sich mit Online-Marketing auseinandersetzen, sowie jede gute SEO Agentur. Da Google seinen Algorithmus schützt und stetig verändert, wird sie wohl nie ganz zweifelsfrei beantworten werden können. Es gibt jedoch das ein oder andere Instrument, mit denen man sich einen kleinen Wettbewerbsvorteil verschaffen kann. Wie oben bereits erwähnt, spielt für das Sortieren der Suchergebnisse die Häufigkeit des Suchbegriffs innerhalb des Dokuments eine Rolle. Es besteht deshalb natürlich die Möglichkeit, mögliche und beliebte Suchbegriffe zu nehmen und sie besonders häufig in einem Text zur eigenen Website einfließen zu lassen. Man sollte es aber mit der Häufigkeit nicht übertreiben, außerdem sollte der Text einigermaßen kohärent sein, da Google es sonst bemerkt und auch vor Abstrafungen nicht zurückschreckt. Wie erfolgsversprechend diese Strategie alleine ist, lässt sich schwer sagen – sie ist jedoch immerhin für jedermann zugänglich und ohne finanziellen Aufwand umsetzbar. Wer viel Geld in die Hand nehmen kann, hat die Möglichkeit, Anzeigen sehr weit oben in der Suchergebnisliste zu platzieren oder mit Analyse-Tools von Google wie Google Analytics die eigene Website zu untersuchen.

Informieren Sie sich bei einer erfahrenen SEO Agentur, wie seomatik, über Ihre Möglichkeiten einer optimalen Suchmaschinenoptimierung und treten Sie aus dem Schatten der Konkurrenz.

 


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